Auf der Suche nach Hopfen und Malz

Was mit einem, nach unserem Belgien Urlaub, stärker werdenden Bier-Enthusiasmus begann, sich durch diesen Bierblog fortsetze, gipfelt nun in unserem eigenen Bier! Das unabwendbare ist eingetroffen und darf stolz der Öffentlichkeit präsentiert werden. Je mehr Stunden in die unterschiedlichsten Themen rund ums Bier flossen, desto stärker wurde der Drang selbst Hand anzulegen. Den Prozess, von A bis Z miterleben und seine Kreativität ausleben zu dürfen. Was in hingebungsvoller Handarbeit in unserer Wohnung entstand ist Sargas, ein obergäriges Bier, dass dem «Kölsch» Stil zugeordnet werden kann.
Eigentlich sollte es bereits in der Weihnachtszeit losgehen doch Lieferverzögerungen führten dazu, dass der Braumeister (Bierbrauanlage) erst Mitte Januar erhältlich war. Am Donnerstag beim Händler abgeholt wurde bereits am Freitag das erste Mal Wasser und Hopfen aufgekocht, um Produktionsgeschmäcker zu vernichten.
Das Rezept fürs Sargas, da es unser erster Gehversuch in der Brauwelt war, wurde nur minimal verändert. So haben wir einen Teil, des im Rezept verwendeten Tettnanger Hopfens, durch Mosaic der noch etwas tropisch-fruchtiger sein soll ersetzt.
Einen Tag später legten wir bereits Morgens um 9 Uhr los. Zwanzig Liter Wasser wurde auf die Einmaisch Temperatur von 43 Grad gebracht und die Malzmischung zugegeben. Danach wurden die verschiedenen Rasten (Temperaturstufen zwischen 43 und 78 Grad) langsam durchlaufen. Als die letzte Stufe bei 78 Grad erreicht war, konnte das Malz entfernt und  die Flüssigkeit zum kochen gebracht werden. Als knapp 100 Grad erreicht waren wurde der erste Hopfen, der für die Bitterkeit im Bier sorgt beigefügt. In unserer Euphorie hatten wir in der Anleitung übersehen, dass beim Kochen der Deckel des Braumeisters entfernt werden sollte. Da wir dies nicht taten schäumte es schon nach kurzer Zeit über den Rand hinaus und das erste learning-by-doing Erlebnis war da. Nach einer Stunde Kochzeit wurde der zweite Hopfen, der sogenannte Aromahopfen hinzugefügt. Weitere zehn Minuten später wurde die ganze Mischung schnellstmöglichst auf 20 Grad gekühlt und ins Gärfass umgefüllt. Zum Schluss die Hefe zugefügt die während den folgenden 4-8 Tagen den Zucker in Alkohol umwandelt.
Da wir uns nicht sicher waren, wann die Gärung abgeschlossen war, füllten wir erst nach neun Tagen ab. Beim Abfüllen wird etwas Zucker in die Bierflasche gegeben damit das Bier in der Flasche nachgärt und Kohlensäure bildet.
Das Bier war soweit fertig und man durfte auf das Resultat, nach vier Wochen Reifung bei zwei Grad, gespannt sein. Zwischenzeitlich wurde die Reifung kurz unterbrochen um die Flaschen zu etikettieren und von Hand zu nummerieren.

Das komplette Etiketten Design

Für eine bessere Ansicht aufs Bild klicken

 

Da ist es nun! Unser erstes handgemachtes Bier, das Sargas [Limitiert auf #40 Flaschen].

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Mehr zum Sargas siehe Review .

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