BABBSK – Bock auf Bock-Bier-Schokokuchen?

Es freut uns sehr, einen neuen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Vielen Lieben Dank an Dominik von Domis-Reviews für den leckeren Beitrag.

Backen mit Bier, es gibt Bockbier-Schokokuchen

Bier ist in Franken, da wo ich herkomme, ein hohes Kulturgut. Die Tradition fränkischer Brauereien reicht weit zurück und ob nach Feierabend, am Stammtisch oder ab Frühling auf den Kellern, ein gutes Bier gehört einfach zur fränkischen Lebensart dazu.
Ungefähr 300 Brauereien gibt es hier, von der Kleinst- bis zur Großbrauerei findet sich auf der Landkarte wohl für jeden, ob in Franken geboren oder zugereist, ein Lieblingsbier. Da aus dieser Auswahl eine Wahl zu treffen immer schwierig ist, habe ich mich als Zutat für das nun folgende Rezept für das Bockbier der Ammerndorfer Bier Dorn-Bräu aus dem nahen Umfeld meines Heimatortes entschieden.

Natürlich trinke ich das flüssige Gold am liebsten, jedoch bin ich auch Bewunderer der regionalen Küche mit Bier. Von der Biersoße zum Braten bis zum Bieramisu gibt es viel zu entdecken. Da ich aber sehr gerne backe und, wie auch die Schweizer, Schokolade liebe, habe ich mir ein Rezept für einen Bockbierschokoladenkuchen ausgesucht.

 

Die Zutatenliste
200 mlBockbier oder andere aromaintensive Sorte
150 mlButtermilch
220 gbrauner Zucker
100 gweißer Zucker
280 gMehl
2 TLBackpulver
250 gButter
80 gKakao
2Eier
1Prise Salz
Optional Schokolade, Kuvertüre oder Puderzucker für den fertigen Kuchen

Benötigte Küchenutensilien:  

  • Mixer
  • Rührschüssel
  • 2 kleinere Schüsseln
  • Rührlöffel
  • Teigschaber
  • Topf
  • Kuchenbackform

Zeitaufwand:

  • Etwas mehr als 1 Stunde.

 

Die Zubereitung:

Zu allererst stellt man den Topf auf den Herd, gibt 250 Gramm Butter hinein und lässt diese, gemeinsam mit den 200 Milliliter Bockbier bei niedrigen Temperaturen schmelzen und miteinander zu einer homogenen Masse vereinen.

Ist dies geschehen, wird der Zucker (100 Gramm) und der Kakao (80 Gramm) vorsichtig der Masse hinzugegeben und mit dieser verrührt. Dabei kann man sich ruhig Zeit lassen, sodass der Zucker sich gut auflöst und keine Kristalle mehr vorhanden sind.

Währenddessen kann man bereits das Eigelb vom Eiweiß der beiden Eier trennen, beides wird selbstverständlich noch gebraucht. Das Eiweiß muss steif aufgeschlagen werden und am besten im Kühlschrank bis zu seinem endgültigen Einsatz warten.

WICHTIG: Erst das Eiweiß schlagen, bevor man die Schokomasse in die Rührschüssel zum mixen gibt, sonst muss diese erst vor dem schlagen von gereinigt und von fett befreit werden,  da sonst das Eiweiß nicht steif würde. Am besten während des Eiweiß Schlagens den Teig etwas abkühlen lassen.

Die beiden Eigelbe werden mit den 150 ml Buttermilch vermischt und dann ebenfalls in die Schokomasse gegeben, dies kann nun schon in der Rührschüssel erfolgen, der Topf hat seine Schuldigkeit getan.

280 Gramm Mehl und 2 TL Backpulver miteinander vermischen und dem Schokoladenteig unter Rühren zugeben, sodass wenn möglich keine Klümpchen entstehen. Der Backofen kann nun auf 180 Grad vorgeheizt und eine Backform für den Kuchen eingefettet werden.

Tipp: Beim Mehl kann man gerne auch etwas experimentieren, ich habe beispielsweise die eine Hälfte Dinkel- und die andere Hälfte Weizenmehl verwendet.

Jetzt kommt das Eiweiß ins Spiel, bitte sanft unterheben sodass ein luftiger Teig entsteht und diesen dann vorsichtig in die Form gießen.

Dann ab in den Ofen, dieser müsste die 180 Grad nun erreicht haben und etwa 40 Minuten backen.

Den fertigen Kuchen in noch relativ warmem Zustand aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Ich habe ihn abschließend mit geschmolzener Schokolade überzogen, er kann jedoch auch mit Puderzucker verziert werden oder naturbelassen bleiben.

Fertig ist ein feiner Schokoladenkuchen, welcher durch das Bockbier und die Buttermilch eine schöne Luftigkeit erhält. Ein Genuss!

 

Das Ganze hier noch bebildert. Für eine Bildbeschreibung mit der Maus aufs Bild fahren.

 

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Meine Bierempfehlung aus Franken dazu:

Hopferei Hertrich – VETO Schokobär – Dieses, auch von Fachleuten ausgezeichnete, Stout passt mit seinen schokoladigen und kaffeeartigen Noten hervorragend zu meinem, hier vorgestellten, wahr gewordenen Schoko-Kuchentraum.

Foto: FooBee – September 2017

 

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