Schon seit meinem sechzehnten Lebensjahr zieht mich Bier immer wieder magisch an. Früher tranken wir was es grad gab, meist das was in den Kellern unserer Eltern stand und so spielten Biersorte oder Herkunft überhaupt keine Rolle. Irgendwann kam sogar eine Zeit in der ich Wodka und Longdrinks dem Bier vorzog. 2011 auf einem Festival in Belgien wurden wir quasi genötigt Bier zu trinken, da es auf dem ganzen Festivalgelände keinen harten Alkohol gab. Das Bier welches ausgeschenkt wurde war Jupiler und ich bin nach wie vor der Meinung das dieses Bier für Belgien unwürdig ist. Jupiler ist ein belgische Pils das, sagen wir es mal so, sogar für ein Pils langweilig schmeckt. Irgendwie hat man das Festival aber trotzdem über die Runde gebracht und es folgten einige weitere Tage in Belgien. Auf Empfehlung eines betrunkenen Belgiers besuchten wir Brügge, dass ich wirklich jedem der Essen und Bier mag empfehlen kann. Dort in Brügge, machte ich meine gefühlt ersten Erfahrungen mit obergärigem Bier. Egal ob Dubbel, Tripel oder Quadrupel alle diese Biere waren komplett anders als dass Bier welches ich bis anhin kannte. Die Geschmacksintensität und Vielfältigkeit dieser Biere haben mich komplett überwältigt. Nach dieser leider sehr kurzen Zeit in Belgien schwärmten wir noch Jahre nach den neogotischen Gebäuden der Altstadt, den vielfältigen und abwechslungsreichen Bieren, einfach nach Brügge.

Es dauerte ganze fünf Jahre bis wir es 2016 erneut in die Stadt schafften. Für mich war klar, dass ich möglichst viele unterschiedliche Biere ausprobieren wollte. So besuchten wir die Brauerei Halve Maan und das Bier Museum. Verkosteten fünfzig der über einhundert offenen Bieren bei B-Taste und liessen auch abends das passende Bier nie aus. Da mir Wein bisher nie sonderlich gut schmeckte war ich umso begeisterter als wir entdeckten, dass auch Bier als Begleitung zum Essen hervorragend passen kann. Da die Vielfalt bei den Bieren sogar einiges grösser ist als beim Wein, wage ich zu behaupten, dass es sogar besser funktioniert als mit Wein. In Belgien kennen die Gastleute noch die Bedeutung von Bier und sind nicht bereits überfordert, wenn man fragt was für Biersorten sie haben. Passend zum Gericht kann ein Bier, von der teils bis 400 verschiedenen belgischen Bieren umfassenden Karte, empfohlen werden. Das Bier wird einem dann jeweils im richtigen Glas serviert. Durch das passende Glas kann sich das Bier erst richtig entfalten und schmeckt nochmals merkbar besser.

Nach diesen Tagen in Brügge war es um mich geschehen. Ich wollte nun alles über Bier wissen und möglichst viele der über 150 Bierstilen der Welt ausprobieren. Jetzt jedoch nicht mehr wie früher um, sagen wir es mal so, erhöhte Heiterkeit zu erreichen, sondern um die Vielseitigkeit der Biere geniessen zu können.

Das wäre es soweit vorerst gewesen. Aus den geplanten paar Sätzen sind es schlussendlich doch mehr geworden. Shit Happens!
In diesem Sinne CHeers.

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Wir sind Genussmenschen und stehen total auf gutes Essen begleitet vom passenden Bier oder Wein. Wir haben Spass an dieser Seite und deren Inhalten weshalb wir dies in erster Linie für uns selbst tun. Tania Pally & Thomas Kägi

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